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Der ideale Standort von Weigelie

Weigelie Standort

Die Weigelie (Weigela) überzeugt durch ihre Blütenpracht in weiß, rot, rosa, lila, gelb oder in Mischtönen. Damit die an sich robuste Pflanze gut gedeiht und blüht, ist der richtige Standort entscheidend.

Viel Licht

Die Weigela ist ein Geißblattgewächs aus Ostasien. Es gibt viele verschiedene Sorten der Pflanze, doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie brauchen sehr viel Licht. Ein vollsonniger Standort im Freiland ist daher absolut zu empfehlen. Es gibt zwar auch Sorten, die im Halbschatten mit etwas weniger Licht zurechtkommen, aber: Je weniger Licht, desto weniger Blüten bilden sich. Die opulente Blütenpracht erreicht die Pflanze daher nur in der vollen Sonne.

Weigelie

[infobox type=“info“ content=“Hinweis: Wenn sich nur sehr wenige Blüten an der Weigela bilden, ist das ein Indiz für zu wenig Licht. Sie sollten dann über einen Standortwechsel nachdenken.„]

Ausreichend Platz

Neben den Lichtverhältnissen ist auch ein ausreichend Platz ein entscheidender Faktor bei der Standortwahl. Die Weigela kann jährlich bis zu 50 Zentimeter an Umfang gewinnen. Wenn die Pflanze ungehindert wachsen soll, sollte sie daher ausreichend Platz (etwa 150 Zentimeter) zur Verfügung haben. Sie darf aber auch nach Belieben zurückgeschnitten werden. Die maximale Höhe und Breite der Weigelie beträgt bis zu 3,00 Meter. Sie kann daher auch wunderbar als Sichtschutz dienen. Harmonische Nachbarn für das Geißblattgewächs sind:

Weigela

[infobox type=“idea“ content=“Idee: Kombinationen der Weigela mit den genannten Pflanzen ergeben eine farbenfrohe Hecke als Sichtschutz, die pflegeleicht zugeschnitten werden kann.„]

Der richtige Boden

Damit die Weigela gut wachsen und ihre Blütenpracht gut ernähren kann, braucht sie einen nahrhaften Boden. Ein pH-Wert von 6,3 bis 6,8 ist ideal. Die Weigelie darf nicht austrocknen, sodass die Erde immer leicht feucht sein sollte. In sehr heißen Trockenphasen sollten Sie das Gewächs daher auch im Freiland gießen. Staunässe sollte aber nicht entstehen. Ein durchlässiger, lockerer Boden ist daher zu empfehlen. Durch regelmäßiges Düngen oder Mulchen sorgen Sie stets für ausreichend Nährstoffe im Boden und damit für ein gesundes Wachstum.

Weigelie

[infobox type=“check“ content=“Tipp: Ist der Boden am Wunschstandort zu fest, kann er mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden.„]

Weigela im Kübel

Die farbenfrohe Heckenpflanze kann auch im Kübel gehalten werden. Gut sind dafür Sorten geeignet, die etwas kleiner sind und kein starkes Wachstum aufweisen. Dies trifft zum Beispiel auf die Sorte „Nana Variegata“ zu. Auf dem Balkon oder der Terrasse sorgen Sie mit der Pflanze für einen dekorativen Farbtupfer. Allerdings gilt auch hier: Die Pflanze braucht sehr viel Sonne. Sie sollten der Weigelie einen entsprechenden Standort bieten können. Für das Substrat im Kübel sind die gleichen Bedingungen wie im Freiland entscheidend:

Weigelia
  • nährstoffreich
  • durchlässig
  • leicht feucht

[infobox type=“info“ content=“Hinweis: Eine Weigelie in Kübelhaltung sollte etwa alle zwei Jahre umgepflanzt und regelmäßig gedüngt werden.„]

Häufig gestellte Fragen

Wie erfolgt die Überwinterung?

Die Weigelie im Garten braucht nicht unbedingt einen Winterschutz. Die Pflanze ist winterhart und hält auch Minusgrade aus. Besonders bei jungen Pflanzen kann ein Frostschutz aus Laub oder Reisig jedoch nicht schaden. Eine Kübelpflanze kann ebenfalls im Freien bleiben, muss aber vor zu viel Regen und damit Nässe geschützt werden. Eine wärmende Unterlage unter dem Pflanzgefäß schützt die Pflanze vor zu viel Bodenfrost.

Ist ein Standortwechsel notwendig?

Notwendig ist ein Standortwechsel nicht. Die Weigelie kann einmal gepflanzt durchgängig an ihrem Platz verbleiben. Wenn Sie aus anderen Gründen den Standort wechseln möchten, sollten Sie das tun, solange die Weigelie noch jung genug ist. Bis zu einem Alter von etwa vier Jahren verträgt sie einen Umzug in der Regel gut. Danach kommt sie damit wesentlich schlechter zurecht.