Gartengestaltung Kräutergarten

Einjährige, zweijährige & mehrjährige Kräuter – Übersicht

Kräuter

Im Jahr 1970 verbrauchten die Deutschen gerade einmal 115 Gramm Gewürze pro Person, im Jahr! Heute sind es mehr als 320 Gramm, und damit sind nur die getrockneten Kräuter aus dem Handel gemeint, in den Gärten und auf den Fensterbänken tut sich noch viel mehr. Es gibt ja auch immer mehr Auswahl, je vernetzter die Welt wird, schon allein die im Artikel vorgestellte Übersicht der „offiziellen Kräuter der Deutschen“ enthält 43 verschiedene Kräuter und sehr viel mehr verschiedene Kräuter-Pflanzen. Darunter sind Einjährige, zweijährige & mehrjährige Kräuter.

Einjährig, zweijährig, mehrjährig

Was zu Ihnen und Ihrem Garten/Balkon passt, lässt sich am besten entscheiden, wenn Sie genau vor Augen haben, was einjährig, zweijährig, mehrjährig bedeutet und wie sich diese Bedeutung auf die Kultur der einzelnen Kräuter auswirkt. Diese Bezeichnungen sind weit weniger eindeutig, als es auf den ersten Blick scheint.

Einjährige Pflanzen

Eine nicht unbedingt allgemein bekannte und vor allem nicht allgemein präsente Tatsache: Einjährige Pflanzen gibt es, für den Botaniker (und damit auch ganz praktisch für Ihren Garten/Balkon) sind sie aber recht selten.

Botanisch gelten Pflanzen als einjährig, wenn sie sich in einer zusammenhängenden Vegetationsperiode nur einmal fortpflanzen und dann absterben, was ausschließlich bei krautigen (nicht verholzenden) Pflanzen vorkommt.

Die Zeit, die ein Lebewesen auf Erden verbringt, ist sicherlich unterschiedlich; Einzeller existieren um 10 Minuten, bis sie durch Zellteilung zu neuen Individuen werden, Glasschwämme werden auf 10.000 Jahre und mehr geschätzt – aber dass eine Pflanze wirklich fest definiert einjährig lebt, ist nicht die Regel:

1. Die „echten einjährigen Pflanzen“ sind die Pflanzen, die einen Sommer lang wachsen und sich nur ein einziges Mal fortpflanzen, wenn sie das geschafft haben, sterben sie ab.

Ein in der Natur eher seltenes Phänomen, normalerweise gilt das Prinzip „je mehr Nachkommen, desto besser“, einmalige Fortpflanzungsfähigkeit ist die Ausnahme.

Da diese Ausnahme nur bei den krautigen Pflanzen vorkommt, gibt es auch unter den Kräutern echte Einjährige, als Beispiele werden in der Literatur Kanarische Kapuzinerkresse und Jungfer im Grünen genannt.

Basilikum2. Andere „Einjährige“ werden lediglich einjährig gezogen, weil ihre Heimat in freundlichen Klimaten liegt, sie aber in gemäßigten Breiten gepflanzt werden, deren frostiges Winter-Klima ihnen den Garaus macht.

Diese „Einjährigen“ gibt es in Mengen, da heutzutage sehr viele Pflanzen aus subtropischen/tropischen Klimazonen in Kulturformen für den heimischen Markt gezogen und verkauft werden. In ihrem Heimatland sind sie mehrjährig, würden und könnten in Wirklichkeit gerne viel länger leben.

3. Manche Pflanzen sind nicht wirklich einjährig, sondern nur durch eine Zucht auf große Blüte, neue Farbe, maximalen Ertrag usw. derart geschwächt, dass sie nur eine Vegetationsperiode durchhalten. Wenn Sie Wert auf gesunde Pflanzen legen, ist bei allen als einjährig angebotenen Zuchtsorten eigentlich mehrjähriger Pflanzen heutzutage allgemeines Misstrauen und gute Information angesagt.

Wenn hier vor Zuchtsorten gewarnt wird, soll übrigens keinesfalls die Zucht von Pflanzen generell verteufelt werden. Pflanzenzucht ist seit Jahrtausenden Teil des Gärtner-Handwerks, wenn aus Gras nicht Getreide gezüchtet worden wäre, wären Sie und ich und möglicherweise der gesamte Rest der Menschheit nicht auf dieser Welt. Und die Züchter haben weiterhin viele tolle Pflanzen wie z. B. Hunderte von Apfelsorten durch geduldige und kenntnisreiche Selektion hervorgebracht, gesunde Bäume mit Früchten in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Aber ungehemmter Neo-Liberalismus schlägt überall zu, auch und gerade bei der Pflanzenzucht: Pflanzen so zu züchten, dass sie nicht mehr als eine Saison überleben, ist ähnlich gewinnbringend wie elektrische Geräte so zu verschweißen, dass statt Batterie/Akku aufladen Neukauf ansteht.

4. Einjährig ist selten ein festes Gebot – bis auf die „echten Einjährigen“, die halt absterben, wenn sie einmal zur Blüte kamen, ist bei den sogenannten „Einjährigen“ viel Luft nach oben.

Die Literaturangaben zu Lebensdauer/Fortpflanzung einer Pflanze müssen nicht kommentarlos hingenommen werden, laut www.rainyside.com (eine Garten-Website aus dem amerikanischen Oregon) ist die oben unter 1. als einjährig aufgeführte Kanarische Kapuzinerkresse in USDA-Zone 9-10, also in einem mindestens 2 Zonen wärmeren Klima als bei uns, ein ausdauernder Kletterer.

Bei vielen einjährig gezogenen Pflanzen lohnt sich der Versuch einer Überwinterung im Haus/Keller, als komplette Pflanze oder als Wurzel, bei noch nicht erprobten Überwinterungsmethoden könnten Sie selbst Verschiedenes ausprobieren.

„Einjährige“ Zuchtsorten erweisen sich bei guter Pflege mitunter als erstaunlich überlebenswillig und bleiben mehrere Jahre in einem Haushalt … Sie können eigentlich bei jeder Pflanze einfach ausprobieren, wie lange sie tatsächlich durchhält.

Zweijährige Pflanzen

PetersilieZweijährige (winterannuelle) Pflanzen brauchen eine Unterbrechung ihrer Vegetationsperiode durch Kälte oder Trockenheit, um zur Blüte zu kommen. Kommt auch nur bei krautigen Pflanzen vor, sie blühen normalerweise im auf die Aussaat folgenden Frühjahr, der Samen reift im Sommer.

Zweijährige Kräutern sind z. B. Fenchel, Kümmel und Petersilie; zweijährige Nutzpflanzen Karotte, Kohl, Lauch, Pastinake und Zuckerrübe. Die wieder meist nur einjährig gezogen werden – wenn etwas anderes als Früchte und Samen genutzt werden sollen, geht es auch gar nicht anders: Rüben z. B. verbrauchen im zweiten Jahr die in der Wurzel gespeicherten Nährstoffe für die Blütenbildung, die Wurzel ist danach kein Genuss mehr.

Aber eine Petersilie (die oft als einjährig verkauft wird), ist von der Natur zum Überwintern vorgesehen (obwohl es auch hier wieder Zuchtsorten geben soll, die das nicht mehr schaffen). Wenn Sie im Herbst einige Wurzeln der Petersilie stehen lassen, können Sie in der Folgesaison ab spätem Frühjahr bis Herbstanfang frisches Petersiliengrün ernten. Wenn der Petersiliensamen reif ist, können Sie ihn gleich oder im nächsten Frühjahr aussäen (gut feucht halten, Petersilie braucht das zum Keimen), so kann eine zweijährige Petersilie zum lebenslangen Gartengast werden.

Mehrjährige Pflanzen

Botanisch heißen die Pflanzen mehrjährig, die nach mehrjährigem (mitunter jahrzehntelangem) Wachstum einmal Blüten und Samen bilden und sich dabei so verausgaben, dass sie anschließend ihr Leben aushauchen.

Echt tragische Pflanzengestalten also, die alle paar Jahre für einen ziemlichen Medienrummel sorgen, mit Schlagzeilen wie: „Der GAU am Gartenteich“, „Deutschlands Lieblingsbambus stirbt weltweit – doch Händler verscherbeln das das Riesengras weiter“, „Das weltweite Bambussterben alarmiert Gartenbesitzer“ und schließlich schon in der Überschrift informativer „Wenn der Bambus blüht, muss er auch sterben“.

Einigen Agaven-Arten, der Tillandsie ferreyrae und der Talipot-Palme geht es auch so, und die Riesen-Bromelie Puya raimondii braucht immerhin 50 bis 70 Jahre, um ihren 8 m hohen Blütenstand und damit höchsten Blütenstand der Welt zu bilden: commons.wikimedia.org/wiki/File:Chukiqayara,_Vacas_14.JPG, die Menschen da unten sind echt und nicht aus der Spielzeugfabrik.

SchnittlauchAndere Pflanzen, die wir gärtnerisch als mehrjährig bezeichnen, stehen auch mehrere Jahre im Garten, sterben aber keineswegs, wenn sie (ebenfalls nach Unterbrechung der Vegetationsperiode durch Kälte oder Trockenheit) zu Blüte/Frucht gekommen sind. Sondern leben fröhlich weiter, teils jahrzehntelang, und bringen immer wieder neue Ernte.

In der Botanik wird das „ausdauernd“ genannt, tritt bei krautigen Pflanzen (Stauden) und verholzenden Pflanzen (Halbsträucher, Sträucher, Bäume, Lianen) auf. Die präzise Definition kann dem Gärtner aber ziemlich egal sein, Hauptsache das Kraut lebt möglichst lange – so macht es am wenigsten Arbeit und bringt die meiste Ernte.

Übersicht der einjährigen, zweijährigen, mehrjährigen Kräuter

Kräuter gibt es wirklich viele, Addition der Arten und (häufig sehr unterschiedlich schmeckenden) Zuchtsorten führt in den vierstelligen Bereich. Da das ein wenig viel ist für eine Übersicht, werden hier die „offiziellen Kräuter der Deutschen“ vorgestellt:

Die offiziellen Kräuter der Deutschen stehen im Deutschen Lebensmittelbuch, das in den „Leitsätzen für Gewürze und andere würzende Zutaten“ beschreibt, wie Kräuter im deutschen Handel auszusehen haben. Das Deutsche Lebensmittelbuch typisiert unsere Handelswaren, also die meist verkauften und damit auch die meist benutzten Kräuter. Nachfolgend werden diese Kräuter geordnet nach einjährig, zweijährig, mehrjährig/ausdauernd:

1. (Auch) einjährige Kräuter

  • Anis, Pimpinella anisum, Doldengewächs, getrocknete (und gemahlene) Früchte
  • Basilikum, Lippenblütler, Ocimum basilicum, getrockneten, gerebelten Kelch- und Laubblätter, gelegentlich mit Blüten- und Fruchtteilen, einjährige und mehrjährige Sorten
  • Bohnenkraut, Lippenblütler, Satureja hortensis, getrocknete, gerebelte Laubblätter, einjähriges Sommer-Bohnenkraut
  • Cumin, Kreuzkümmel, Doldengewächs, Cuminum cyminum, getrocknete Früchte
  • Dill, Dillsaat, Doldengewächs, Anethum graveolens, getrocknete Spaltfrüchte, Dillspitzen = getrocknete Laubblattspitze
  • Kerbel, Doldengewächs, Anthriscus cerefolium, getrocknete, gerebelte Blätter, Kulturform A. cerefolium var. cerefolium
  • Koriander, Doldengewächs, Coriandrum sativum, getrocknete Früchte
  • Kümmel, Doldengewächs, Carum carvi, getrocknete Früchte, zweijährig, es gibt einjährige Sorten
  • Schwarzkümmel, Hahnenfußgewächs, Nigella sativa, kleine schwarze Samen
  • Sellerieblätter, Doldengewächs, Apium graveolens, getrocknete geschnittene Laubblätter, einjährig bis ausdauernd
  • Senfkörner, Kreuzblütler, Sinapis alba (weißer Senf), Brassica nigra (schwarzer Senf) oder Brassica juncea (brauner Senf), getrocknete Samen
  • Zwiebel, Liliengewächs, Allium cepa und Allium fistulosum, getrocknete, in Stücke geschnittene oder gemahlene Zwiebel, einjährig bis ausdauernd

Kräuter2. (Auch) zweijährige Kräuter

  • Fenchel, Doldengewächse, Foeniculum vulgare, getrocknete Früchte, zweijährig bis ausdauernd• Kümmel, s. o.
  • Petersilie, Doldengewächs, Petroselinum crispum, getrocknete Laubblätter der glattblättrigen oder krausblättrigen Form

3. Mehrjährige/ausdauernde Kräuter

  • Basilikum, s. o.
  • Chilis, Nachtschattengewächs, Capsicum frutescens + andere Capsicum-Arten, getrocknete „Schoten“, Cayennepfeffer, Chillipulver (= gemahlene Chilis)
  • Estragon, Korbblütler, Artemisia dracunculus, getrocknete, gerebelte Laubblätter + Zweigspitzen, (Deutscher, Französischer oder Echter E. = A. dracunculus var. sativa schmeckt intensiv, häufiger angebaut wird Russischer Estragon, A. dracunculus var. inodora)
  • Fenchel, s. o.
  • Ingwer, Ingwergewächs, Zingiber officinale, getrockneter Wurzelstock
  • Kapern, Kaperngewächs, Capparis spinosa, noch geschlossene Blütenknospen nach dem Welken in Essig, Speisesalz oder Speiseöl eingelegt
  • Kardamom, Ingwergewächs, Elettaria cardamomum, geschlossene (gemahlene) Fruchtkapseln, Kardamomsaat = Samen ohne Fruchtwand
  • Knoblauch, Liliengewächs, Allium sativum, Hauptzwiebel + Nebenzwiebeln („Zehen“), Knoblauchpulver + Knoblauchgranulat aus getrocknetem Knoblauch
  • Kurkuma, Gelbwurz, Ingwergewächs, Curcuma longa, kurz gebrühter und getrockneter Wurzelstock
  • Liebstöckel, Doldengewächs, Levisticum officinale, getrocknete Laubblätter
  • Lorbeerblätter, Lorbeergewächs, Laurus nobilis, getrocknete, stielfreie Laubblätter
  • Macis, Muskatgewächs, Myristica fragans, getrockneter Samenmantel (botanisch falsch als Muskatblüte bekannt)
  • Majoran, Lippenblütler, Origanum majorana, getrocknete, gerebelte Laubblätter und Blütenstände
  • Muskatnuss, Muskatgewächs, Myristica fragans, von Samenmantel + Samenschale befreiter getrockneter Samenkern
  • Nelken, Gewürznelken, Myrtengewächs, Syzygium aromaticum, kurz vor dem Aufblühen gesammelte, getrocknete Blütenknospen
  • Oregano, Wilder Majoran, Dost, Lippenblütler, Origanum vulgare, getrocknete, meist gerebelte Laubblätter, Blüten, obere Stängelteile
  • Paprika, Nachtschattengewächs, Capsicum annuum var. annuum + andere Capsicum-Arten, reife, getrocknete Früchte -> Paprikapulver, je nach Farbe und Schärfegrad als Delikatesspaprika (dunkelrot, mild fruchtig), Paprika edelsüß (rot, mild, mit leichter Schärfe), Paprika scharf + Rosenpaprika (rotbraun, scharf)
  • Pfeffer, grün, Pfeffergewächs, Piper nigrum, unreif geerntete, grüne Früchte, die in Salzlake eingelegt mild und aromatisch schmecken, verholzende Kletterpflanze
  • Pfeffer, schwarz, Piper nigrum, noch nicht völlig reif geerntete, getrocknete Früchte, riechen aromatisch würzig und schmecken kräftig scharf
  • Pfeffer, weiß, Piper nigrum, getrocknete, von der äußeren Fruchtwand befreiten Früchte, riechen aromatisch würzig und schmecken milder als schwarzer Pfeffer
  • Piment, Nelkenpfeffer, Myrtengewächs, Pimenta dioica, vor der vollständigen Reife geernteten, fermentierten und getrockneten Früchte, ausdauernder Baum
  • Rosa Beeren, Rosa Pfeffer, Sumachgewächs, Schinus terebinthifolius und andere Schinus-Arten, getrocknete Früchte
  • RosmarinRosmarin, Lippenblütler, Rosmarinus officinalis, während und nach der Blüte geerntete, getrocknete Laubblätter
  • Safran, Schwertliliengewächs, Crocus sativus, getrocknete Narbenschenkel der Blüten
  • Salbei, Lippenblütler, Salvia triloba (auch bekannt als Salvia fruticosa) und Salvia officinalis, getrocknete, gerebelte oder geschnittene Laubblätter
  • Schnittlauch, Liliengewächs, Allium schoenoprasum, geschnittene, auch getrocknete Laubblätter
  • Sellerieblätter, s. o.
  • Sternanis, Sternanisgewächs, Illicium verum, reife, getrocknete Sammelbalgfrüchte, ausdauernder Baum
  • Thymian, Lippenblütler, Thymus vulgaris und Thymus zygis, getrocknete, gerebelte Laubblätter und Blüten
  • Vanille, Orchideengewächs, Vanilla planifolia, in unreifem Zustand fermentierte und angetrocknete Früchte, ausdauernde Rankpflanze
  • Wacholderbeere, Zypressengewächs, Juniperus communis, reife, getrocknete Beerenzapfen, ausdauernder Baum
  • Zimt, Lorbeergewächs, Cinnamomum ceylanicum (Ceylon-Zimt oder Canehl, Edelzimt), Cinnamomum burmannii (Indonesischer Zimt, ähnlich Ceylon-Zimt), Cinnamomum aromaticum, Cinnamomum loureirii (Cassia-Zimt, nicht so aromareich wie Canehl) und anderen Holzzimtarten, getrocknete Innenrinde, als Stange oder gemahlen, ausdauernde Bäume
  • Zwiebel, s. o.

Das waren unsere Kräuter und Gewürze nach dem Deutschen Lebensmittelbuch (genauer als hier wiedergegeben, Familie mit wissenschaftlichem Namen + offizieller Art-Bezeichnung samt Kürzel des benennenden Botanikers), nur Curry-Pulver und Pilze fehlen.

KräuterDas Lebensmittelbuch beschreibt Produkte von und für Lebensmittelproduktion/Handel und nicht für Gärtner, deshalb die Konservierungsformen. Frische Kräuter tauchen nur unter „Begriffsbestimmung“ auf, aber alle gerade aufgelisteten 43 Kräuter können Sie zu Hause anbauen. Nicht alle im Garten, weil sie mehr Wärme gewohnt sind, aber auf der Fensterbank oder im Gewächshaus wirklich alle, sogar Vanille-Orchideen (werden von Orchideen-Liebhabern viel kultiviert, theoretisch können sie Schoten tragen, die Sie fermentieren könnten) und Zimt-Bäumchen (auch echten Ceylon-Zimt, Cinnamomum-ceylanicum-Bäumchen gibt es in Exoten-Gärtnereien).

Fazit
Schon wenn Sie sich auf „unsere offiziellen“ Kräuter beschränken, könnte es eng im Kräuterbeet oder auf der Fensterbank werden. Wenn Sie die hier gelistete Auswahl anbauen, können Sie alles würzen, was Ihnen im heimischen Kulturkreis auf den Teller kommt. Wenn Sie mehr wollen – nur zu! Zu den hier genannten Einjährigen gibt es häufig ausdauernde Verwandte, und noch ungefähr 1.457 andere Kräuter warten darauf, von Ihnen angebaut zu werden.