Gartengestaltung Kräutergarten

Basilikum: 16 gute Nachbarn

Gute Nachbarn Basilikum

Was gemeinsam auf den Tisch kommt ist oftmals auch eine gute Kombination im Gartenbeet. So gibt es verschiedene Kräuter und Gemüsesorten, mit denen das duftende Basilikum gut zurechtkommt. Welche guten Nachbarn es gibt, erklärt der folgende Artikel.

Kräuterbeet

Basilikum (Ocimum basilicum) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und mag es daher vor allem sonnig und warm. So sind alle Kräuter, die einen ähnlichen Standort wie Basilikum bevorzugen, als Nachbar gut geeignet. Hierzu gehören:

Salbei

Alle diese Kräuter benötigen viel Sonne und wenig Schatten und kommen auch mit ein, zwei Tagen Trockenheit gut zurecht. Zudem sind Oregano und Basilikum einer Gattung zuzuordnen. Oregano ist hierbei das wilde Kraut, Ocimum basilicum das kultivierte.

[infobox type=“info“ content=“Hinweis: Gerade in einem Kräuterbeet sollten Sie eine Mischkultur anlegen. Denn oftmals unterstützen sich diese Pflanzen gegenseitig. So ziehen verschiedene Kräuter Nützlinge an, die die Schädlinge auf anderen Pflanzen als Nahrung sehen.„]

Gemüsebeet

In einem Gemüsebeet ist Basilikum vor allem für die Gemüse ein guter Nachbar, die es sonnig und hell mögen. Hierbei sollte auch darauf geachtet werden, zu welchen Speisen Basilikum passt. So sind Tomaten nicht nur auf dem Tisch eine gute Ergänzung mit dem Kraut sondern auch im Beet. Die folgenden Gemüsepflanzen sind gut geeignet für eine Nachbarschaft:

Zucchini roh essbar

Es ist zudem nützlich, sämtliche Gemüsepflanzen und Kräuter, die auch in der Küche miteinander kombiniert werden, zusammen in einem Beet zu kultivieren. So kann einfacher für die bestimmten Gerichte und Zubereitungen geerntet werden.

[infobox type=“check“ content=“Tipp: Wenn Basilikum neben die Gurken gepflanzt wird, kommt es bei der Gemüsepflanze weniger zu einem Mehltau-Befall, denn auch hiervor kann das Kraut schützen.„]

Blumenbeet

Vor allem in einem Beet mit blühenden Pflanzen kann Ocimum basilicum gegen Schädlinge und Krankheiten eine gute Arbeit leisten. Hier wird es nicht wegen der Gemeinsamkeit zur Küche oder als Kräutermischkultur zwischen den einzelnen Blumen kultiviert, sondern um diese vor Schädlingen und Mehltau zu schützen. Die folgenden Pflanzen profitieren somit von einer Zwischenpflanzung durch Basilikum:

  • Rosen (Rosa)
  • Geranien (Pelargonium)
  • Petunie (Petunia)
  • Eisenkraut (Verbena)
  • Strauchmargeriten (Argyranthemum)
Strauchmargeriten (Argyranthemum)

Das schmackhafte mediterrane Kraut verträgt sich in der Regel mit allen blühenden Pflanzen, die es genauso sonnig und warm mögen. Daher ist es auch im blühenden Beet ein Hingucker und kann gerne zwischengepflanzt werden, auch wenn es sich nicht um einen Schutz gegen Schädlinge handeln soll.

[infobox type=“info“ content=“Hinweis: Gerade Rosen leiden oft in einer zu feuchten Umgebung, etwa durch zu viel Regen in den Sommermonaten, an Mehltau. Steht Basilikum in direkter Nähe als Nachbarn zum Rosenbeet, kann der Mehltau eingedämmt oder gar verhindert werden.„]

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte Basilikum ins Gemüsebeet gepflanzt werden?

Viele Gemüsesorten werden gerne von der weißen Fliege befallen. Diese Schädlinge meiden allerdings den Geruch, den das Kraut verströmt. Wird dieses nun zwischen die einzelnen Gemüsepflanzen im Beet verteilt, dann kommt es gar nicht erst zu einem Befall durch die Weiße Fliege. Auch Kohlweißlinge lassen sich von dem aromatischen Geruch abschrecken.

Was sind die Vorteile einer Mischkultur?

Nicht nur verschiedene Kräuter unter sich, auch Kräuter in einem Gemüse- oder Blumenbeet können Ihnen in Ihrem Garten viele Vorteile bringen. So geben verschiedene Pflanzen aus dem Stoffwechsel verschiedene Substanzen an den Boden ab, die andere Pflanzen wiederum als Nährstoffe benötigen.

Was passiert, wenn die Gemüse, Kräuter und/oder Blumen nicht zusammen passen?

Das ist zum Beispiel nicht nur der Fall, wenn die einen Pflanzen einen sonnigen Platz bevorzugen, die anderen an gleicher Stelle kultivierten Gewächse aber Schatten möchten. Auch in dem Fall, wenn beide Pflanzenarten die gleichen Schädlinge anziehen, kann es zu einer Wuchshemmung aller Kulturen auf einem Beet kommen, da sich Schädlingsnester bilden können.