Rosen Wuchsform

Kletterrosen, Strauchrosen, Hochstammrosen, Edelrosen, Beetrosen – an Rosenformen und Rosenarten herrscht wahrlich kein Mangel. Da fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten. Zum Glück lassen sich alle Rosen in bestimmte Gruppen oder Klassen einordnen. Das wichtigste Kriterium dafür ist ihre jeweilige Wuchsform. Und wer diese erkennen bzw. bestimmen kann, findet sich im oftmals dornigen Rosenwald eindeutig besser zurecht.

Beetrosen

  • Wuchshöhe: 50 bis 80 cm
  • Wuchskörper: sehr buschig und aufrecht
  • Blüten: in Dolden, mäßig stark bis sehr stark gefüllt

Rosen dieser Klasse eignen sich perfekt für die Kultivierung in Beeten. Sie werden dabei idealerweise in Gruppen angepflanzt. Sinnvoll ist auch die Kombination mit anderen Blühpflanzen oder Gräsern. Durch unterschiedliche Blütenfarben lassen sich zudem sehr reizvolle Effekte erzielen.

Edelrosen

  • Rosen Wuchshöhe: 70 bis 120 cm
  • Wuchskörper: sehr schlank, aufrecht, beinahe kerzengerade
  • Blüten: meist stark gefüllt, in Dolden oder auch einzeln, stark duftend

Rosen dieser Gruppe gelten als der Inbegriff der majestätischen Zierrosen. Sie werden typischerweise in Beeten und in Gruppen gepflanzt. Dabei müssen allerdings die Standortbedingungen optimal passen.

Tipp: Diese Rosen eignen sich perfekt als Schnittblumen für die Vase oder ganz allgemein für die Gestaltung von Blumensträußen.

Hochstammrosen

  • HochstammroseWuchshöhe: circa 90 bis 120 cm
  • Wuchskörper: buschig, kronenförmig auf einem 90 cm langen Stamm
  • Blüten: häufig stark gefüllt, einzeln oder in Dolden

Die Rosen dieser Kategorie sind klassische Zierrosen, die für eine gewisse Pracht in jedem Garten sorgen. Neben den typischen Hochstämmen existieren auch noch Halbstämme und Kaskaden-Stammrosen. Der Pflegeaufwand für diese Rosen ist ausgesprochen hoch.

Kletterrosen

  • Wuchshöhe: 200 bis 300 cm
  • Wuchskörper: aufrecht mit sehr stark ausgeprägten Trieben
  • Blüten: leicht bis stark gefüllt, in Dolden blühend, viele Blüten

Der Name deutet es bereits an: Diese Kategorie an Rosen eignet sich ideal, um sie an Wänden oder eine Pergola hochranken zu lassen. Auch Spaliere, Lauben oder Carports lassen sich problemlos damit bestücken. Am häufigsten ist die Variante Climber zu finden. Daneben existiert noch die Ausführung Rambler, die bis zu 600 cm groß werden kann.

Hinweis: Die Wuchsform von kletternden Rosen ist meist sehr voluminös mit vielen Blüten. Sie eignen sich auch für den Halbschatten.

Strauchrosen

  • RosenWuchshöhe: 120 bis 200 cm
  • Wuchskörper: ausgesprochen buschig, aufrecht stehend und in Bögen überhängend
  • Blüten: leicht bis stark gefüllt, Dolden ausbildend

Strauchrosen sind ausgesprochen robust und lassen sich sowohl einzeln als auch in Gruppen kultivieren. Darüber hinaus können auch ganze Rosenhecken mit ihnen angelegt werden.

Tipp: Diese Rosen eignen sich perfekt zur Kombination mit anderen Sträuchern.

Fazit
Ausgehend von der Wuchsform lässt sich relativ schnell einschätzen, zu welcher Klasse oder Gruppe von Rosen die betreffende Pflanze gehört. Diese Klassifizierung wiederum gibt wichtige Hinweise darauf, wie sie verwendet werden kann. Meist reicht dafür eine einfache Sichtprüfung aus.