Gartenpflanzen Rosen

Der ideale Standort von Stockrosen

Stockrosen

Stockrosen verführen mit ihrem charakteristischen Look über den Sommer. Damit Sie sich über eine reiche Blüte freuen können, müssen Sie den Standort für das Ziergewächs optimal gestalten.

Stockrosen: Freiland-Standort

Alcea rosea gehört zu den beliebtesten Zierpflanzen in heimischen Gärten, die dank des passenden Standorts eine wahre Blütenpracht zur Schau stellt. Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl des Standorts für Stockrosen ist vor allem der Platz, denn sie stehen gerne nicht zu eng. Aus diesem Grund sollte idealerweise ein Pflanzabstand von mindestens 40 Zentimetern eingehalten werden. Über diesen haben die Malvengewächse (Malvaceae) genügend Platz, um zu wachsen und ihr Wurzelwerk auszubilden. Der Pflanzabstand ist nicht das einzige, was man bei der Standortwahl beachten sollte. Die folgenden Eigenschaften sollte das Plätzchen im Garten aufweisen:

Stockrosen
  • Lichtbedarf: vollsonnig
  • windgeschützt
  • warm
  • südliche Ausrichtung bevorzugt

Verzichten Sie so weit es geht auf ein Plätzchen in schattigen oder halbschattigen Ecken, da die Gartenrose nicht zu lange im Dunkeln verweilen sollte. Es empfiehlt sich, Stockrosen vor Mauern, Hauswänden, Geräteschuppen oder etwas ähnlichem zu platzieren, damit sie dauerhaft vor zu starken Winden geschützt sind. Hecken bieten sich ebenfalls für diesen Zweck an. Um die Stabilität der Pflanzen zu gewährleisten, kann man einen Bambusstab als Kletterhilfe für die jungen Alcea verwenden.

[infobox type=“check“ content=“Tipp: Bauernrosen vermehren sich von selbst, was mit der Zeit zu Platzmangel führen kann. Reduzieren Sie im Frühjahr die Zahl der Keimlinge am Standort, damit es nicht zu eng wird.„]

Standort im Kübel

Kübelexemplare sind auf ähnliche Standorteigenschaften wie die Freilandstockrosen angewiesen. Trotz des zügigen Wasserverlusts in Blumentöpfen müssen Sie das Gewächs in die direkte Sonne stellen. Das Plätzchen solle ebenfalls windgeschützt sein, was vor allem Balkone oder Terrassen empfehlenswert macht, wenn diese nicht zur Wetterseite hin ausgerichtet sind.

Stockrose

[infobox type=“info“ content=“Hinweis: Der Topf sollte groß genug für die Malvengewächse sein, damit sie sich entspannt ausbreiten können. Empfehlenswert ist ein Kübeldurchmesser von 40 Zentimetern oder mehr, um das Wachstum effektiv zu unterstützen.„]

Häufig gestellte Fragen

Wie sollte der Boden für Freilandrosen beschaffen sein?

Werden die Malvengewächse ins Freiland gepflanzt, müssen Sie vor allem auf ein nährstoffreiches Erdreich setzen. Zudem muss er durchlässig sein, damit sich keine gefährliche Staunässe bildet. Bei der Pflanzung empfiehlt sich daher die Einarbeitung reifen Komposts zur Verbesserung der Bodenstruktur. Eine Mulchschicht kann für die Gewächse ebenfalls nicht schaden, da der Standort ausreichend feucht sein sollte.

Welches Substrat bietet sich für Stockrosen im Kübel an?

Kübel-Alcea sind auf ein durchlässiges und nährstoffreiches Substrat angewiesen, das einen humosen Anteil hat. Es sollte locker sein und nach Bedarf mit einer Drainage ausgestattet werden, damit übermäßige Feuchtigkeit leichter ablaufen kann. Geeignet sind hochwertige Substrate für Blumen oder Kübelpflanzen, die zusätzlich mit einer Mulchschicht ausgestattet werden können.

Ist ein Standortwechsel bei zu eng gepflanzten Exemplaren notwendig?

Ja, Stockmalven benötigen ausreichend Platz, um sich entspannt entfalten zu können. Falls der Pflanzabstand nicht eingehalten wurde, können Sie die entsprechenden Exemplare einfach umpflanzen, da es sich nicht um standorttreue Gewächse handelt. Wird der Pflanzabstand nicht eingehalten, trocknet das Laub bei feuchter Witterung nur schlecht, was Infektionen durch den Malvenrost (Puccinia malvacearum) begünstigt. Ein Standortwechsel schützt davor.