Gräber gestalten

Kein Grab kommt ohne Pflege aus, aber man kann sie minimieren. Wer gar keine Zeit hat, muss jemanden mit der Grabpflege beauftragen, ganz ohne geht es nicht. Die richtige Pflanzenauswahl ist von großer Bedeutung. Ein dichter Pflanzenbesatz verhindert, dass sich übermäßig Unkraut bilden kann. Die Pflanzen müssen natürlich nach ihrem Standort und dem Boden ausgesucht werden. Lichtverhältnisse und Pflanzsubstrat müssen passen, sonst gedeihen die Gewächse nicht zufriedenstellend.

Minimale Pflegemaßnahmen bei entsprechender Bepflanzung

Wer sich die Pflanzen nach dem Standort und dem Boden auswählt und dazu noch entsprechend pflegeleichte Exemplare nutzt, muss im besten Fall nur viermal im Jahr auf dem Friedhof nach dem Rechten sehen.

  • Im Frühjahr den Winterschutz entfernen und das Grab von Schmutz und abgestorbenen Pflanzenteilen säubern.
  • Im Sommer stärker wachsende Gewächse wie Bodendecker stutzen, manchmal auch zweimal, je nach Art und Wuchsstärke. Auch Formschnittgehölze brauchen einen Schnitt. Außerdem Unkraut zupfen und Verblühtes entfernen.
  • Im Herbst sollte Laub entfernt werden, wenn es nicht als Winterschutz genutzt wird. Auch stark wachsende Bodendecker müssen noch einmal eingekürzt werden.
  • Im Winter das Grab mit Tannenreisig schmücken und schützen.
  • Alle paar Jahre müssen Pflanzen evtl. geteilt werden, allerdings nur, wenn sie zu groß oder blühfaul geworden sind.
Tipp: Wer im Sommer nicht zum Gießen vorbeikommen kann, muss das bei der Pflanzenauswahl beachten.

Bodendecker

FriedhofspflanzenViele Bodendecker bilden nicht nur dicht geschlossene Flächen und verhindern Unkraut, sie können mehr. Sie tragen buntes Laub, viele auch hübsche Früchte oder Blüten, bzw. beides. Die eher feine Struktur passt gut zu Blattschmuckstauden. Die Pflanzen immer passend zu den Wuchsbedingungen auswählen, auf Boden, Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit achten! Bei der Auswahl auch auf die Grabgröße achten, kleinlaubige für Urnengräber und großlaubige für Doppelgräber. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr.

Für sonnige Standorte

  • Sternmoos – weiße Blüten von Juni bis Juli, kurze Halme, 5 cm hoch, 25 Pflanzen/m², schnellwüchsig, ideal für Urnengräber, nie schneiden, schöne Sorte: ‘Aurea‘ – gelb-grüne Blätter
  • Fiederpolster – feine farnartige Blätter, bildet dichte Teppiche, 5 cm hoch, braucht keinen Schnitt,15 Pflanzen/m², kaum Pflege erforderlich, unterschiedliche Sorten, auch mit dunklem Laub
  • Gänsekresse – bildet dichte Polster, weiße Blüten im April und Mai, 10 cm hoch, etwa 25 Pflanzen/m², kaum Pflege erforderlich, lediglich Verblühtes entfernen, schöne Sorten: ‘Old Gold‘ – gelbgrüner Blattrand, ‘Variegata‘ – weißrandig
  • Thymian – Blüten von Juni bis Juli, feine Blätter, 5 bis 15 cm hoch, 10 Pflanzen/m², Winterabdeckung, Schnitt nach der Blüte, Duftpflanze, mag trockenen Boden, unterschiedliche Sorten
  • Katzenpfötchen – rosa Blüten im Mai und Juni, silbrige Blätter, 10 cm hoch, 25 Pflanzen/m², Verwelktes entfernen, samt aus, für trockenen Boden, schöne Sorten: var borealis (weiße Blüten), ‘Rotes Wunder‘ – rote Blüten
  • Teppichkamille – dichter rasenartiger Teppich, 20 cm hoch, 10 Pflanzen/m², leichter Rückschnitt im Frühjahr, Duftpflanze, für trockenen Boden, ‘Treaneague‘ – sehr ausdauernd und ideal für Grabbepflanzung
  • Stachelnüsschen – unscheinbare Blüten, feine Blätter, dekorative Früchte, 5 cm hoch, 11 Pflanzen/m², Im Winter etwas abdecken, bei Gelegenheit abstechen, verträgt Trockenheit, schöne Sorte: ‘Kupferteppich‘ – rotes Laub

Für schattige Standorte

  • ElfenblumeElfenblume – Blüte im April und Mai, große Blätter, im Winter leicht rötlich, verdecken Herbstlaub, 20 bis 30 cm hoch, ideal für Gräber unter laubabwerfenden Gehölzen, 12 Pflanzen/m², alte Blätter im Frühjahr abschneiden, Verwelktes entfernen, gut für größere Gräber, verschiedene Sorten
  • Dickmännchen – aufrechte Triebe mit großen Blättern, 20 cm hoch, 20 Pflanzen/m², kürzen bei zu viel Höhe, anspruchslos, verdecken Herbstlaub, ideal für Gräber unter laubabwerfenden Gehölzen, verschiedene Sorten, eher kleine Sorten nutzen
  • Teppich-Golderdbeere – gelbe Blüten im April und Mai, 10 cm hoch, 15 Pflanzen/m², am besten eingrenzen, verträgt Trockenheit, eher für größere Gräber, Laubschlucker
  • Schaumblüte – weiße Blüten im April und Mai, 10 bis 20 cm hoch, 12 Pflanzen/m², besser eingrenzen, Verblühtes entfernen, für trockenen Schatten und größere Gräber, verschiedene Sorten: ‘Moorgrün‘ – klein und robust, ‘Brandywine‘ – schöne Herbstfärbung

Robuste Alleskönner

So genannte Ganzjahrespflanzen sind ideal für die Grabgestaltung. Einmal gepflanzt können sie verbleiben und sorgen das gesamte Jahr dafür, dass das Grab ordentlich aussieht. Sie machen wenig Arbeit und entwickeln sich immer weiter. Sie bilden das Grundgerüst des Grabes. Meist fehlen dann nur noch ein oder zwei Highlights.
Diese Pflanzen sind ideal für pflegeleichte Gräber. Sie kommen mit fast allen Standorten und Bodenverhältnissen klar.

  • Kriechspindel – kriechend, oft buntlaubig, 30 cm hoch, 20 Pflanzen/m², Schnitt im Frühsommer und Sommer, sehr robust, viele Sorten: ‘Emerald’n Gold‘ – gelbe Blätter, die in der Ferne wie ein Meer aus Blüten erscheinen, ‘Emerald Gaiety‘ – weiße Blattränder mit Leuchtwirkung
  • Cotoneaster ZwergmispelZwergmispel – Blüten im Mai und Juni, rote Früchte, flacher, kriechender Wuchs, 10 bis 15 cm hoch, 15 Pflanzen/m², Schnitt im Frühsommer und Sommer, sehr robust, unterschiedliche Sorten: ‘Cooper‘ – kompakter Wuchs, kleine Blätter, wirkt zart, ideal für kleinen Urnengräber, ‘Variegatus – weißrandiges Laub
  • Kleines Immergrün – blaue oder weiße Blüten im Mai und September, 10 bis 30 cm hoch, 16 Pflanzen pro m², im ersten Jahr kürzen wegen Verzweigung, dann nur nach Bedarf schneiden, robust, Laubschlucker, verschiedene Sorten
  • Rebhuhnbeere – kleine Blätter, unscheinbare Blüten, rote Beeren, flach wachsend, 5 bis 10 cm hoch, 10 Pflanzen/m², zu lange Triebe kürzen, sehr robust und anspruchslos
  • Großblütiges Johanniskraut – große, gelbe Blüten von Juli bis September, große Blätter, 20 bis 30 cm hoch, 8 Pflanzen/m², Rückschnitt im Frühjahr, kann zurückfrieren, treibt aber wieder aus, verschiedene Sorten, aber alle blühen gelb

Blattschmuckstauden und Gräser

Mit Blattstauden und Gräsern lassen sich Akzente setzen. Sie sind pflegeleicht und überdecken mit ihren größeren Blättern Laub von Bäumen sowie verblühte Zwiebelgewächse. Mit farbigen Blattschmuckstauden kann man Farbe auch ohne Blüten auf ein Grab bringen. Zu bunt sollte man es aber nicht treiben.

  • Funkien – große Blattpflanzen, meist für etwas schattigere oder gar ganz schattige Plätze. Die meisten werden für ein Urnengrab zu groß, aber für doppel- oder Familiengrabstätten sind sie ideal. Es gibt unzählige Sorten, einfarbig, zweifarbig, mit unterschiedlichen Blattformen und auch mit Blüten. Nicht zu üppig werdende Sorten und keine ausläuferbildenden auswählen! Im Herbst müssen lediglich die Blätter, die unansehnlich geworden sind, entfernt werden. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann wieder aus.
  • Bergenien – immergrüne bis sommergrüne Pflanzen mit interessanter Blüte im April oder Mai, meist in rosa bis pink, aber auch in weiß. Manchmal gibt es im Herbst eine Nachblüte. Nur unansehnlich gewordene Blätter müssen entfernt werden und die verblühten Blütenstängel.
  • Purpurglöckchen - HeucheraPurpurglöckchen – zartere Blattstaude in unterschiedlichsten Farben, je nach Sorte. Der Schmuck sind die Blätter, die Blüten sind meist unauffällig. Es gibt verschiedene rotblättrige Sorten, silberlaubige, zweifarbige, fast schwarze, alle irgendwie interessant. Sehr pflegeleicht, im Frühjahr die unansehnlich gewordenen Blätter entfernen. Viele mögen keine knallige Sonne, eher Halbschatten.
  • Segge – viele kleinere Seggengräser sind ideal für Gräber. Man sollte immergrüne Sorten auswählen. Besonders passend sind solche mit weißem Blattrand, diese sorgen ganzjährig für etwas Farbe. Die Pflanzen sind pflegeleicht. Im Frühjahr müssen lediglich unansehnlich gewordene Blätter entfernt werden.
  • Bärenfell-Schwingel – niedriges Gras mit Blüte im Juni, zarte bis 50 cm hohe Rispen, bildet dichte Polster und ist deshalb ein idealer Bodendecker, mag Sonne und kommt mit wenig Wasser aus

Kleine Gehölze als Blickfang

Bei Urnengräbern muss man mit den kleinen Gehölzen vorsichtig sein. Eines ist meist vollkommen ausreichend. Am besten sind hier Formschnittgehölze, da diese in der Größe beschränkt werden können. Bei größeren Gräbern hat man mehr Auswahl, sollte aber die Fläche keinesfalls überladen. Zur Auswahl stehen sowohl Laub- als auch Nadelgehölze, als Säulenform, Hochstämmchen mit runder oder hängender Form. Ideal sind Formschnittgehölze, weil die nicht zu groß werden, bzw. gut zurückgeschnitten werden können.

  • Zwerg-Muschelzypresse ‘Nana Gracilis‘ – langsam wachsende Zupresse, leicht verdrehte Zweige, pflegeleicht, ideal für Flächenbepflanzung, die etwas höher ist als Bodendecker, anfangs rundlicher Wuchs, später kegelförmig, gut für Halbschatten, Schnittverträglich
  • Eiben – sind günstig, weil sie jeden Schnitt vertragen. Um nicht zu düster zu wirken, kann man solche mit gelblichen Nadeln wählen. Eibe kann in jede Form geschnitten werden und verträgt Schatten ausgezeichnet. Für Urnengräber ungeeignet, sonst müsste zu viel geschnitten werden. Sehr pflegeleicht und immergrün
  • BuchsbaumBuchsbaum – ebenfalls immergrün und sehr schnittverträglich, unterschiedliche Sorten im Angebot, auch langsam wachsende, was günstiger ist. Kommen mit Sonne und Halbschatten klar und sind pflegeleicht. Können auch in jede Form gebracht werden.
  • Japanische Ahorne – farbiges Laub und schöne Wuchsformen, Sorte aussuchen, die nicht zu schnell wächst und zu den Standortbedingungen passt. Schöner Solitär, als Highlight auf dem Grab
  • Zwerg-Kiefer – immergrün, kleinbleibend, maximal 80 cm hoch, aber bis 150 Umfang, für größere Grabanlagen, kugeliger Wuchs, sehr dicht, langsam wachsend, kaum Pflege nötig, anspruchslos, gedeiht fast überall, am besten in der Sonne
  • Zwerg-Balsam-Tanne – breit wachsende kleine Tanne mit kompaktem Wuchs, bis 1 m hoch, für eher schattige Flächen
  • Berberitze (B. thunbergii ‘Atropurpurea Nana‘ – bei vollsinnigem Standort leuchtend rote Blätter, Laubabwurf im Spätherbst, dann kleine Beeren, pflegeleicht
  • Skimmie – weiße duftende Blüten im Mai und Juni, immergrün, 50 bis 80 cm hoch, Formschnittverträglich, für größere Gräber

Blühpflanzen

Blühende Pflanzen sind natürlich immer eine Besonderheit. Wichtig ist, dass sie entweder von Natur aus klein bleiben oder aber gut geschnitten werden können. Außerdem sollten sie nicht nur während der Blüte gut aussehen, das ist für den begrenzten Platz auf einem Grab zu wenig.

  • Bodendeckerrosen – werden maximal 50 cm hoch und bleiben kompakt. Viele Sorten, man sollte eine öfterblühende aussuchen und wenn man keine Zeit zum Blütenausputzen hat, eine die keine Hagebutten bildet, sonst steckt die Rose ihre Kraft in die Samenbildung und nicht in die Neubildung von Blüten. In der Regel pflegeleicht, müssen im Frühjahr straff zurückgeschnitten werden. Die meisten sind für sonnige Lagen. Robuste Sorte auswählen, entsprechend dem Standort
  • Japanische Azalee – wunderschöne Blühpflanzen, verschiedene Sorten, unterschiedliche Blütenfarben, Blüte im späten Frühjahr, kleinbleibende Sorte auswählen, meist zu groß für Urnengrab, durch Schnittmaßnahmen klein halten
  • Hortensiensorten FriedhofspflanzenHortensien – wunderschöne Blühpflanzen, Blüte je nach Sorte, kleinbleibende oder sehr schnittverträgliche Sorte auswählen, die meisten bevorzugen Halbschatten, es gibt aber auch schatten- oder sonneliebende Sorten, Rückschnitt je nach Sorte nach der Blüte oder im Frühjahr, pflegeleicht, benötigt Dünger und mag trockene Böden nicht
  • Christrosen – Winterblüher, sorgt im grauen Winter für Farbe, pflegeleicht bei halbschattigem Standort, mag keine Mittagshitze, wird jedes Jahr schöner und blüht mehr, sät sich auch aus, sehr dankbare Pflanze
  • Duftveilchen – kleine zarte Pflanzen, gute Flächendecker, 5 bis 15 cm hoch, blüht im März und April, sorgt für erste Farbtupfer, neben Zwiebelpflanzen, mag eher Halbschatten, keine knallige Sonne, breitet sich gut aus, verschiedenste Sorten, unterschiedliche Blütenfarben
  • Fetthennen – zahlreiche Arten und Sorten, sie sollten mehrjährig und nicht zu hoch sein, dickfleischige Sorten speichern Wasser und sind gut für trockene Standorte geeignet, unterschiedliche Blüten und auch Blühzeiten, je nach Art und Sorte, meist sehr genügsam und extrem pflegeleicht, bei der richtigen Sortewahl, immer nach dem Standort

Pflanzschalen

Wer ein Grab schlicht hält, kann mit einer schön und jahreszeitlich bepflanzten Schale Akzente sowie ein Highlight setzen. Besonders bei Urnengräbern ist diese Art der Gestaltung sehr beliebt. Im jahreszeitlichen Wechsel lassen sich kleine Pflanzgefäße mit Saisonblühern vielseitig verschönern. Gerade bei einer immergrünen Bepflanzung sorgen die Farbtupfer in der Schale für schöne Kontraste. Auch bei hauptsächlich mit Stein bedeckten Grabstätten sind Pflanzschalen schließlich eine gute Lösung. Als Materialien für die Gefäße eignen sich Naturstein, Ton, Kunststoff und andere. Bei der Auswahl der Bepflanzung ist der Standort zu berücksichtigen. Bei einem vollsonnigen Platz muss im Sommer fast täglich gegossen werden. Wer das nicht bewerkstelligen kann, muss entweder ein Pflanzgefäß mit Wasserspeicher nutzen oder sehr trockenheitsverträgliche Pflanzen aussuchen. Wichtig in den Gefäßen ist eine Öffnung für überschüssiges Wasser. Gepflanzt werden kann im Prinzip jede Saisonpflanze.

Friedhofsblumen

Typische Friedhofsblumen sind:

  • Chrysantheme Chrysanthemum FriedhofspflanzenChrysanthemen – traditionelle Totenblume, ein Symbol für Liebe, über den Tod hinaus. Ideal für Herbstbepflanzung, viele Sorten, unterschiedliche Größen und Farben, sorgen für Farbe auf dem Grab
  • Callas – traditionelle Totenblume, Symbol für Unsterblichkeit, Knollenpflanze, verschieden Farben, traditionell weiß, Knolle nicht winterhart, muss im Herbst aus dem Boden, auch gut im Pflanzgefäß, auch als Schnittblume für Grabvase
  • Weiße Lilien – traditionelle Totenblume, steht für ein reines Herz und Liebe über den Tod hinaus, sowohl für die Auferstehung der Seele. Lilien werden in der Regel zu hoch für Grabbepflanzung, sind aber ideal für Grabvasen
  • Primeln – Symbol der Hoffnung, Zeichen des Frühlings, in vielen Farben und Formen erhältlich, bringen nach dem tristen Winter wieder Farbe auf das Grab, preiswerte und schöne Frühjahrspflanze
  • Stiefmütterchen oder Hornveilchen – symbolisieren Bescheidenheit, Unschuld und Erinnerung, genügsame und lang blühende Pflanze, ideal um direkt auszupflanzen oder auch in Pflanzschale, viele Farben erhältlich, wirken sowohl einfarbig, als auch mehrfarbig
  • Tagetes (Studentenblume) – pflegeleichter Dauerblüher, viele Sorten, am besten niedrigere auswählen, man kann bei einer Sorte bleiben, oder die Farben mischen, preiswerte und pflegeleichte Blume
  • Vergissmeinnicht – steht für Liebe über den Tod hinaus und zärtlichen Abschied, in blau, weiß und rosa erhältlich, vermehrt sich stark, mag Halbschatten

Häufige Fragen

Wie kann man verhindern, dass die Fläche für Saisonpflanzen nicht von Bodendeckern zugewuchert wird?
Das funktioniert gut mit biegsamen Rasenkanten. Diese sind aus dünnem Kunststoff und können gebogen und geknickt werden. Einzelne Teile können zudem zusätzlich miteinander verschraubt werden. So kann man einzelne Bereiche gut abtrennen. Ebenfalls empfehlenswert sind Gummi-Rasenkanten aus recycelten Altreifen.

Wie kann man das Gießen einschränken?
Damit man nicht jeden Tag gießen muss, ist die richtige Auswahl der Pflanzen wichtig. Besonders in sonniger Lage müssen sie sehr genügsam sein. Mulchen hilft, dass der Boden nicht so schnell austrocknet. Durchdringendes Gießen ist besser, als tägliches, weniges Gießen. Außerdem sollte man morgens gießen, dann dringt mehr Wasser in den Boden ein. Mittags und abends verdunstet ein Teil des Wassers, weil der Boden sehr warm ist. Außerdem kann man wasserspeichernde Bodenhilfsstoffe wie Geohumus unter die Erde mischen. Am besten gleich mit ins Pflanzloch geben.

Ist spezielle Graberde sinnvoll?
Reine Graberden bestehen meist zu 100 Prozent aus Schwarztorf. Sie enthalten so gut wie keine Nährstoffe und sind zudem eigentlich nur zur Abdeckung gedacht. Wer Erde zum Auffüllen eines abgesackten Grabes benötigt, kann Grab-Pflanzerde nutzen. Sie bestehen aus Ton, Schwarztorf, Weißtorf, Kokosfasern, Kompost sowie Rindenhumus. Hier ist ausreichend Pflanzennahrung enthalten und die Erde nimmt schließlich auch das Gießwasser besser auf.