Pfingstrosen - Pflanzen, Pflege & Schneiden

PfingstrosenMit den Pfingstrosen (oder auch Päonien) und ihren prächtigen und schönen weißen bis rosa farbigen Blüten wird bei uns überall der Frühsommer angekündigt. Die in unseren Gefilden am meisten vorkommende Art ist die Gemeine Pfingstrose, die auch unter dem Namen Bauern-Pfingstrose bekannt ist. Allerdings hat



sich in letzter Zeit auch immer häufiger die Chinesische Pfingstrose aufgetan, die somit in Konkurrenz zu der Gemeinen Pfingstrose steht. Eine Pfingstrose kann sowohl als Gehölz, also als Strauch, als auch in Form einer Staude vorkommen. Bei den Staudenpfingstrosen sollte der Zuschnitt im Herbst erfolgen, während die Sträucher, deren Triebe verholzen, keinem Schnitt bedürfen. Darüber hinaus sind Pfingstrosen äußerst widerstandsfähige Pflanzen, die über einen langen Zeitraum leben können. Um dies jedoch zu gewährleisten, sind einige Punkte unbedingt zu beachten.


Allgemeines zur Pflanzung der Päonien

Die Pfingstrose kann in zweierlei Form gepflanzt werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, den Samen der Pflanze zu säen, zum anderen kann man die fertige Pfingstrose pflanzen oder aber durch Teilung neu setzen. Die Pfingstrosen benötigen einen Standort, den sie über eine lange Zeit inne haben sollten. Somit kann sich die Pflanze optimal entwickeln. Dieser sollte etwas windgeschützt sein und das Sonnenlicht in gefilterter Form durchlassen, also in der Nähe eines Baumes, dessen Laub nicht zu stark und dicht ist.

Allgemeines auf einen Blick
  • Standort der Pflanze sollte für Jahrzehnte gleich bleiben
  • Pfingstrosen nach Möglichkeit an einem windgeschützten Ort pflanzen
  • Sonnenlicht gefiltert an die Pflanze kommen lassen (Halbschatten)
Aussaat

rosa PfingstrosenDer Samen dieser Pflanze kann sehr schnell austrocknen. Daher sollte man den Samen im Herbst beziehen und diesen sofort in die Erde einbringen. Damit die Päonie keimen kann, bedarf es einer frostigen Zeit. Oft ist ein Winter hierfür nicht ausreichend. Die Saat in tiefen Saatschalen mit einem sandigem Lehmboden oder in Kakteenerde anbauen. Diese dann im Halbschatten stehen lassen und immer etwas feucht halten. Wenn es zu feucht gehalten wird besteht die Gefahr der Fäulnis. Wenn die Sämlinge im Frühjahr aufkommen, so muss man umgehend pikieren. Die Keimblätter bleiben jedoch unter der Erde, um so den frischen Trieb zu schützen. Oberirdisch sind somit nur die Laubblätter zu sehen. In kürzester Zeit entwickeln die Päonien ein üppiges Wurzelwerk, so dass es ratsam ist, den Pflanzen ausreichend Platz zu lassen.

Aussaat im Überblick

  • Samen muss schnellstens eingebracht werden
  • Frost bzw. Winter von Nöten, oftmals mehrere Winter nötig
  • sandigen Lehmboden oder Kakteenerde verwenden
  • Halbschatten
  • leicht feucht halten, Achtung: Fäulnisgefahr
  • im Frühjahr Sämlinge pikieren
  • Platz für Wurzeln berücksichtigen
  • Pflanzung der fertigen Pfingstrose
Staudenpfingstrosen

Bei der Staudenpfingstrose sollte man bei hoch gewachsenen Sorten eine Pflanzfläche con ca 80 x 80 cm bis etwa 100 x 100 cm berücksichtigen. Bei den anderen Sorten ist eine Fläche von etwa 60 x 60 cm bis hin zu 80 x 80 cm vollkommen ausreichend. Nur wenn diese Mindestabmessungen eingehalten werden, kann die Päonie ungestört wachsen. Die Erde muss zur Pflanzung jedoch sehr gut aufgelockert werden und die gesamte Pflanzgrube ausreichend groß ausgehoben werden. Hierfür gelten in der Regel zwei Spatenstiche als Maß. Wenn die Staudenpfingstrose nun gepflanzt wird, sollten die Knospen etwa drei cm mit Erde bedeckt sein. Sollten mehr als drei cm Erde auf die Knospen gebracht werden, so besteht die Gefahr, dass die Pflanze nicht blühen wird. Nachdem man die Pfingstrose nun eingepflanzt hat, gilt es, sie gut anzugießen. Bitte unbedingt darauf achten, dass ein durchlässiger Boden vorliegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss eine Drainage in die Pflanzgrube eingelassen

werden. Bei einem zu sandigen und nährstoffarmen Boden empfiehlt es sich, die Erde in der Pflanzgrube mit Lehm der Humus anzureichern.

Pflanzung der Staudenpfingstrose kurz zusammengefasst

  • Pflanzfläche ausreichend groß halten
  • Pflanzgrube tief genug ausheben
  • Erde hier in dem Bereich sehr gut auflockern
  • Knospen 3 cm mit Erde bedecken
  • mehr als 3 cm und Pflanze kann eventuell nicht blühen
  • gut angießen
  • Böden beachten, eventuell Drainage anlegen oder Boden anreichern
Strauchpfingstrosen

volle PfingstroseDie Strauchpfingstrose braucht ausreichend Platz. Um diese also zu pflanzen, sollte man eine Pflanzfläche von 120 x 120 cm bis 150 x 50 cm vorhalten. Bei sehr jungen Pflanzen oder im Falle der Veredlung sind für die Pflanzfläche Abmessungen von 80 x 80 cm bis 100 x 100 cm wie bei der Staudenpfingstrose vollkommen ausreichend. Wie bei der Stuadenpäonie muss die Erde gut aufgelockert werden und eine Pflanzgrube von einer Tiefe von zwei Spatenstichen ausgehoben werden. Bei größeren Sträuchern muss die Pflanzgrube um ein Drittel mehr ausgehoben werden als der Wurzelteller der Pflanze im Durchmesser misst. Bei der Veredlung muss die Veredlungsstelle etwa 5 bis 10 cm im Erdreich eingelassen sein. Durch diese Tiefe kann die Pflanze aus dem Edelreis neue Wurzeln bilden. Sollte diese Mindesttiefe bei der Veredlung unterschritten werden, kann es passieren, dass die Pflanze schon nach kurzer Zeit abstirbt. Die Wurzeln müssen etwa 5 bis 10 cm tiefer eingepflanzt werden als bei der Staudenpäonie. Wenn die Strauchpfingstrose gepflanzt ist, muss auch sie kräftig angegossen werden. Für die Böden gilt in Bezug auf Durchlässigkeit und Gegebenheit das gleiche wie bei den Staudenpfingstrosen.

Strauchpfingstrose pflanzen im Überblick
  • Pflanzfläche von 120 x 120 cm bis 150 x 150 cm
  • bei sehr jungen Pflanzen oder Veredlung 80 x 80 cm bis etwa 100 x 100

    cm, Durchmesser 60 cm
  • Erde im Pflanzbereich sehr gut auflockern
  • Tiefe etwa zwei Spatenstiche
  • bei größeren Sträuchern: Pflanzgrube ein Drittel mehr Wurzelteller im Durchmesser
  • bei Veredlung Veredlungsstelle muss etwa 5 bis 10 cm unter der Erde sein
  • Pflanze kann absterben, wenn Mindesttiefe nicht eingehalten wird
  • Wurzeln müssen etwa 5 bis 10 cm tiefer gepflanzt werden als Wurzeln der Staudenpfingstrose
  • gut angießen
  • Böden beachten, eventuell Drainage anlegen oder Boden anreichern
Arten der Strauchpfingstrose

rote PfingstroseDie Strauchpäonie wird dabei in insgesamt drei Arten unterteilt. Diese sind die Wildarten, die Edelpfingstrosen und die Hybrid-Pfingstrose. Bei den Edelpfingstrosen besteht je nach Art die Möglichkeit, dass sich die Staubblätter in Blütenblätter umwandeln und sich somit durchaus eine Blüte in der Blüte ergeben kann. Bei der Hybrid-Pfingstrose handelt es sich um Kreuzungen zwischen verschiedenen Wildarten oder aber auch Kreuzungen zwischen Wildarten und der Chinesischen Pfingstrose. Die Hybrid-Päonien haben den Ruf, dass sie äußerst standfest und widerstandsfähig zu sein.

Zusammenfassung
  • Strauchpfingstrose in drei Gruppen gegliedert
  • Edelpfingstrose: Blüte in der Blüte
  • Hybrid-Pfingstrose: Kreuzungen, sehr robust 
Veredlung der Strauchpfingstrose

Die Veredlung der Päonien kann auf insgesamt fünf unterschiedliche Weisen durchgeführt werden. Diese sind die Ammen-Veredlung, die Schrägschnitt-Veredlung, die Okulation, die Chip-Veredlung und die althergebrachte Keilmethode.

Bei der Ammen-Veredlung befindet sich in der Regel nur wenig Vermehtungsgut, der sogenannte Edelreiser. Neben der Möglichkeit, entsprechende Sämlinge zu nutzen, kann man auch die Wurzeln der Staudenpäonie heranziehen. Diese Wurzeln ernähren dann nach der Verwachsung die Edelreiser, bis das Reis eigene Wurzeln gebildet hat. Die beste Zeit für diese Veredlungsmethode liegt im Spätsommer, der Zeit zwischen August und September. Wenn das Reis nun eigene Wurzeln gebildet hat, werden die Ammenwurzeln abgestoßen.
  • Ammenveredlung: Veredlung auf Wurzeln der Staudenpäoie
  • Ammen werden nach eigener Wurzelbildung abgestoßen
  • beste Zeit August / September
geschlossene BlütenBei der Schrägschnittveredlung, die auch Kopulation genannt wird, wird ein Reis mit etwa 3 - 5 Augen auf eine Unterlage bestehend aus dem Strauch gesetzt. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist wie bei der Ammenveredlung die Zeit um August / September, wenn die Pflanzen neue Wurzeln bilden. Hierbei werden sowohl das Reis als auch die Unterlage schräg angeschnitten und mittels eines elastischen Veredlungsbandes aufeinander gepresst. Es wird so aufeinander gepresst, dass die beiden Teile miteinander verwachsen können. Bei dieser Art können verschiedene Blütenformen und Farben auf die Strauchpäonie übertragen werden.
  • Reis mit 3 - 5 Augen auf Strauchunterlage pressen, damit diese verwachsen können
  • beide Teile schräg anschneiden
  • Zeit August / September
  • verschiedene Farben und Blütenformen so möglich
Bei der dritten Art handelt es sich um die Okulation. Hierfür muss die Unterlage für das Reis im vollen Saft sein. Das bedeutet die Veredlung muss bereits früher stattfinden. Die Zeit um Juli und August ist dafür passend. Der genaue Zeitpunkt ist dann, wenn sich die Rinde ganz einfach lösen lässt. Die Rindenlappen müssen dann zu den Seiten hin abgelöst werden. Dann wird ein Auge ohne Blätter der gewünschten Sorte ohne Holz entnommen, unter die Rindenlappen der Unterlage gelegt und anschließend mit einem Veredlungsgummi fest angepresst.
  • Auge ohne Blätter und ohne Holz aus der gewünschten Pflanze entnehmen
  • unter die Rindenlappen der Unterlage schieben und anpressen
  • günstige Zeit Juli / August, wenn sich Rinde leicht entfernen lässt
Die Chip Veredlung ist ähnlich der Okulation. Sie bietet den Vorteil, dass eine Vermehrung auch abweichend der Zeiten der Okulation durchgeführt werden kann. Aus der Rinde der Pflanzen - Unterlage entnimmt man einen dünnen Span, den man in voller Länge stehen lassen, aber auch einkürzen kann. Ein ruhendes Auge der Edelsorte (nicht ausgetrieben, Blätter entfernt) wird hinter diesen gesetzt und mit einem Veredlungsgummi angepresst. Nach Möglichkeit keine Wurzeln der Pfingstrose als Unterlage verwenden.
  • Auge der Edelsorte hinter die Rinde des Spans setzen
  • anpressen
  • keine Pfingstrose als Unterlage verwenden
  • zeitlich unabhängig
Die Keilmethode gehört zu den Veredelungsmethoden, die schon vor Jahrhunderten entdeckt und angewandt wurden. Das Edelreis wird hier keilförmig zugespitzt und in einen vorbereiteten schmalen Spalt am Kopf der Unterlagenwurzel eingepresst. Das bewirkt, dass das Reis sehr fest sitzt und kaum bzw. gar nicht angepresst werden muss. Allerdings sollte man das Reis vor Feuchtigkeit schützen, hierzu kann man beispielsweise Harz nutzen. Allerdings bietet diese Methode eine sehr kleine Anwachsrate, so dass sie heutzutage kaum nicht mehr von Bedeutung ist.
  • traditionelle Methode
  • Reis keilförmig zugespitzt und am Kopf der Unterlage eingepresst
  • vor Feuchtigkeit schützen
  • schlechte Anwachsrate
  • Teilung der Päonie
Pfingstrosen volle BlüteIm Gegensatz zu vielen anderen Studenpflanzen ollte man die Pfingstrose wenn überhaupt nur ganz selten teilen und umpflanzen. Durch diese "Heimatverbundenheit" an ein und dem selben Standort über Jahrzehnte hinweg bieten sich für die Staudenpfingstrosen optimale Voraussetzungen, sich bestens zu entwickeln. Sollte jedoch einmal eine Teilung vorgenommen werden, so empfiehlt es sich, diese im Herbst durchzuführen. Eine Teilung ist auf jeden Fall zu machen, sollte eine Pflanze doch irgendwann einmal umgepflanzt werden müssen. Auch hierfür ist der Herbst der beste Zeitpunkt, denn zu dieser Zeit beginnt die Ruhephase für den Winter.

Zusammenfassung zur Teilung
  • Teilung nur ganz selten
  • bester Zeitpunkt Herbst
  • wenn Umpflanzung nötig, dann auf jeden Fall Teilung
Blütezeit der Strauchpfingstrose

Die Blütezeit liegt bei den meisten Arten im Zeitraum April und Mai. Dabei beginnt sie häufig Mitte des Monats April und reicht dann bis in den Mai hinein. Bei einigen Arten beginnt die Blüte erst Anfang Mai.

Tipps für den Winter

Die meisten bei uns vorkommenden Arten der Päomie sind winterhart. Grund hierfür sind die tiefsitzenden Wurzeln. Die Knospen können dabei Temperaturen von minus zehn Grad aushalten, die Blüten verkraften immer noch Temperaturen von minus fünf Grad. Aus diesem Grund können zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gegen Frost durchaus entfallen. Jedoch besteht die Möglichkeit, die Pflanzen mit Tannen und Fichtenreisig abzudecken, um so ein Hochfrieren zu verhindern. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass diese Abdeckung rechtzeitig vor dem Austrieb wieder entfernt wird.

Überblick zum Thema Winter
  • die meisten Arten sind aufgrund tiefsiteznder Wurzeln winterhart
  • zusätzlicher Frostschutz nicht nötig
  • Hochfrieren kann durch Abdeckung aus Tannen und Fichtenreisig vorgebeugt werden
  • Achtung: Abdeckung rechtzeitig entfernen
Düngen

Die Pfingstrose sollte zwei Mal pro Jahr gedüngt werden. Der dabei verwendete Dünger sollte ein Mehrnährstoffdünger sein, der schwach phosphor- und kaliumbetont ist. Die erste Düngung sollte dann im Frühjahr beim Austrieb erfolgen, während die zweite Düngung nach der Blütezeit durchgeführt werden sollte, also die Zeit, in der sich die Pflanze für das nächste Jahr stärkt.

DüngenStichworte zum Düngen
  • zwei Mal jährlich, während Austrieb und nach Blütezeit
  • schwach phosphor- und kaliumbetonter Mehrnährstoffdünger
Krankheiten

Die größte Gefahr für die Päonien geht von dem Grauschimmel aus. Dieser Pilz kann der Pflanze sehr großen Schaden zufügen. Der Grauschimmel tritt am häufigsten im Frühjahr auf. Also dann, wenn die Luft feucht-warm ist. Anzeichen für einen Befall sind be der Strauchpfingstrose ganze verwelkte Triebe und bei der Staudenpäonie faulende Stiele oder vertrocknete Knospen. Sollte die Pflanze befallen sein, so müssen die kranken Pflanzenteile entfernt und mit dem Hausmüll entsorgt werden. Die Pflanzenteile auf keinen Fall zum kompost geben, denn dadurch kann sich der Pilz mit der Komposterde nur weiter vermehren und weitere Pflanzen angreifen. Entfernt wird der befallene Teil, in dem man diesen bei den Sträuchern soweit zurück schneidet, bis da gesunde Holz erreicht wird und bei den Stauden ist der ganze Stängel zu entfernen. Um dem Grauschimel vorzubeugen, kann man die Päonien mit im Fachhandel erhältlichen Mitteln bespritzen.

Zusammenfassung
  • Grauschimmel kann gefährlich sein
  • tritt im Frühjahr auf
  • Anzeichen: verwelkte Triebe bei der Strauchform und faulende Stiele oder vertrocknete Knospen bei der Staude
  • wenn befallen entsprechende Pflanzenteile entfernen und dem Restmüll zuführen
  • nicht Kompost, denn Pilz kann sich dadurch weiter ausbreiten
  • Vorbeugung: entsprechende Mittel, die im Fachhandel erhältlich sind, auf die Pflanze spritzen
Fazit

Die Pfingstrose ist eine Pflanze, die sehr pflegeleicht ist. Im Vergleich zu vielen anderen bedarf es bei ihr lediglich einer gelegentlichen Düngung so wie einen Säuberungsschnitt zum Herbst hin. Allerdings sollte für die Päonie der richtige Standort gewählt werden, damit sie lange Freude bereitet.
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Tipps für Schnellleser
- Standort für Jahrzehnte gleich 
- nach Möglichkeit windgeschützter Ort 
- Halbschatten
- Samen schnellstens einbringen
- Frost bzw. Winter nötig
- sandiger Lehmboden oder Kakteenerde 
- leicht feucht halten, sonst Fäulnisgefahr
- im Frühjahr Sämlinge pikieren
- Platz für Wurzeln berücksichtigen
- Pflanzfläche ausreichend groß halten
- Pflanzgrube tief genug ausheben
- Erde auflockern
- Knospen 3 cm mit Erde bedecken
- mehr als 3 cm und Pflanze kann eventuell nicht blühen
- Pflanzfläche von 120 x 120 cm bis 150 x 150 cm 
- bei sehr jungen Pflanzen oder Veredlung 80 x 80 cm bis etwa 100 x 100 cm, Durchmesser 60 cm
- bei größeren Sträuchern: Pflanzgrube ein Drittel mehr Wurzelteller im Durchmesser 
- Veredlungsstelle muss etwa 5 bis 10 cm unter der Erde sein
- Pflanze kann absterben, wenn Mindesttiefe nicht eingehalten wird
- Wurzeln müssen etwa 5 bis 10 cm tiefer gepflanzt werden als Wurzeln der Staudenpfingstrose
- gut angießen
- Böden beachten, eventuell Drainage anlegen oder Boden anreichern
- Teilung nur ganz selten
- bester Zeitpunkt Herbst
- wenn Umpflanzung dann Teilung
- meisten Arten winterhart
- zusätzlicher Frostschutz nicht nötig
- Hochfrieren kann vorgebeugt werden
- Achtung: Abdeckung rechtzeitig entfernen
- zwei Mal jährlich düngen, während Austrieb und nach Blütezeit
- schwach phosphor- und kaliumbetonter Mehrnährstoffdünger
- Achtung Grauschimmel im Frühjahr 
- Anzeichen: verwelkte Triebe bzw. faulende Stiele oder vertrocknete Knospen bei Staude 
- entsprechende Pflanzenteile entfernen und Restmüll 
- nicht Kompost, Pilz kann sich ausbreiten
- Vorbeugung: entsprechende Mittel auf die Pflanze spritzen
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