Schwimmteich selber bauen - Anleitung und Kosten

SchwimmteichEin eigener Schwimmteich im Garten - das klingt erst einmal wie ein nicht so leicht zu realisierender Traum. Dabei können Sie recht schnell und ziemlich günstig zu Ihrem Schwimmteich kommen, wenn Sie sich selbst informieren, sich eine eigene Anleitung zum Vorgehen erarbeiten und dann



selbst zur Tat schreiten. Hier ein erster Überblick darüber, wie Sie einen Schwimmteich selber bauen können und welche Kosten er verursachen könnte:


Was zeichnet einen Schwimmteich aus?

Ein Schwimmteich ist ein Teich, der wie ein Teich aussieht und in dem Sie trotzdem schwimmen können - zumindest in einem Teil des Teichs. Er enthält nämlich zwei Zonen, einmal die Schwimmzone, in der sich nichts als Wasser befindet, und dann die Teichzone, wie bei jedem Teich im Garten ein natürlicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Auch die Schwimmteich ist natürlicher als das Schwimmbecken des klassischen Pools, denn sein Wasser wird ganz ohne das unangenehme Chlor mit natürlichen Mitteln auf biologisch-mechanische Weise gereinigt: Kies, Pflanzen und Mikroorganismen und ev. ein permanent durchströmter Filter übernehmen hier die Wasserreinigung.

Klares und weiches Schwimmwasser ganz ohne Chlor tut nicht nur der Haut gut, sondern auch dem umliegenden Garten (-boden).

Vorbereitung und Planung des Schwimmteichs

Schwimmteich StegBevor Sie nun unter dem Druck Ihrer Kinder begeistert ans Bauen bzw. Schaufeln gehen, sind noch ein paar Dinge zu klären:
  • Wo soll der Schwimmteich liegen? Am besten im Halbschatten, ständige Sonne lässt zu viele Algen sprießen.
  • In der Nähe des Teichs sollten keine Bäume stehen, die ihre Blätter ins Wasser fallen lassen.
  • Der Grundwasserstand muss geprüft werden, ist er zu hoch, kann während des Baus zum Einsturz der Baugrube führen oder aufwendige Drainagemaßnahmen erfordern.
  • Meist kann Ihnen Ihr Wasseramt die Höhe des Grundwasserspiegels sagen, im Zweifel ist auch manchmal eine Probebaggerung erforderlich.
  • Mitunter ist Ihr Badeteich genehmigungspflichtig, das erfahren Sie von Ihrem zuständigen Bauamt.
Dann müssen Sie sich entscheiden, mit wie viel Technik Sie Ihren Schwimmteich betrieben möchten:

1. Der klassische Schwimmteich wird so aufgebaut, dass eine natürliche Wasseraufbereitung stattfindet, höchstens unterstützt durch eine kleine Pumpe, die für etwas Strömung sorgt. Hier arbeiten Sie mit einem Einkammersystem, bei dem sich Schwimmbereich und Regenerationsbereich in einem Teich befinden, und dieser Regenerationsbereich ist groß, am besten sogar größer als der Schwimmbereich. Das wird nicht auf jedem Grundstück möglich sein, mindestens die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fläche sollten Sie jedoch für den Regenerationsbereich einplanen. Wenn Sie sehr genau mit dem vorhandenen Platz rechnen müssen, können Sie es ruhig wagen, die Regenerationsbereich sehr knapp zu planen - Sie können im Zweifel später noch eine zusätzliche Filterzone anlegen (was dann aber die insgesamt auf den Schwimmteich verwendete Arbeitszeit etwas verlängert, weil es etwas komplizierter ist als eine Anlage in einem Guss).

Dieser Regenerationsbereich wird auch Filterzone oder Wasseraufbereitungszone genannt, sie kann verschieden konzipiert werden:
  • Die Regenerationszone kann in einen riesigen Bodenfilter verwandelt werden, indem sie mit Unterwasserpflanzen bepflanzt wird. Auch die Umfeldbepflanzung mit passenden Uferpflanzen gehört unbedingt zur Regenerationszone, die Uferpflanzen unterstützen die Wasserpflanzen.
  • Leichter bzw. sicherer kann die Wasseraufbereitung gewährleistet werden, wenn Sie eine kleine Pumpe oder einen künstlichen Bachlauf mit einplanen, die dafür sorgen, dass das Wassers in Bewegung bleibt.
  • Wenn Sie dann noch eine Filterzone dazusetzen, durch die das Wasser geführt wird, wird die Reinigungsleistung noch einmal etwas verbessert, dann kann die Regenerationszone dafür etwas kleiner ausfallen. 
Randzone im SchwimmteichIn

jedem Fall bleibt aber bei einem solchen natürlich gehaltenen Schwimmteich nur rund die Hälfte der Fläche zum Schwimmen übrig. Der Schwimmteich, der als reine Naturanlage betrieben werden kann, kann Gesamtgrößen zwischen 80 und 250 Quadratmeter einnehmen.

2. Wenn das auf ihrem Grundstück nicht zu verwirklichen ist, bleibt Ihnen nur die Anlage eines Schwimmteichs mit mehr technischer Unterstützung. Auch hier geht man heute übrigens von einem Idealfall gleicher Größe von Schwimmbereich und Regenerationsbereich aus. Je kleiner Sie die Gesamtanlage des Schwimmteichs konzipieren wollen, desto mehr Aufwand werden Sie betreiben müssen, desto mehr Technik müssen Sie einsetzen, um eine gute Wasserqualität zu erreichen.

Schwimmteich anlegen - Technische Anleitung

Ein klassischer Schwimmteich wird in folgenden Schritten angelegt:

Schritt 1

Auch für einen Schwimmteich brauchen Sie zunächst ein großes Loch im Boden. Wer die Kraft und Zeit hat, beginnt einfach zu buddeln, wer nicht, besorgt sich Baumaschinen, die den Aushub erledigen. Ein Minibagger kann mit einem Pkw-Anhänger abgeholt werden, passt durch die meisten, auch engen Gartentüren und kann an einem Tag eine Grube von etwa 10 x 4 Meter, 1,70 Meter tief, ausheben - das sind etwa die Maße für einen üblichen Schwimmteich. Dabei werden dann schon gut 50 Kubikmeter Erde ausgehoben, die auch noch auf dem Grundstück verteilt werden müssen, dazu können Sie sich einen sogenannten Minidumpern mieten, eine Art Schubkarre mit Motor. Wenn Sie wirklich buddeln wollen, sollten Sie erheblich mehr Zeit einplanen, außerdem sollten Sie das Erdreich auf Ihrem Grundstück ein wenig kennen - nichts ist frustrierender, als auf halber Höhe von einer Art Steinbruch unter der Erde gestoppt zu werden. Aber Muskelarbeit ersetzt natürlich einige Zeit das Fitnessstudio ... wie auch immer, in dieser Reihenfolge sollten Sie vorgehen:
  • Zuerst muss natürlich

    die Größe und Form des künftigen Schwimmteichs festgelegt werden und die genaue Lage auf dem Grundstück.
  • Dort wird der Umriss des Schwimmteichs dann markiert, mit Pflöcken, die den Aushub drumherum überstehen.
  • Nun erfolgt der Aushub, ein Teil der Erde wird noch gebraucht, der Rest muss irgendwo (Hochbeet) untergebracht oder entsorgt werden.
  • Die Grube wird anschließend zu einem glatten Becken modelliert, wie, richtet sich nach der örtlichen Bodenbeschaffenheit:
    • Lehmhaltigen Böden binden sehr gut, hier ist die Gefahr ziemlich gering, dass die Böschungskante abbricht.
    • Bei sandigen Böden ist das anders, hier sollte das Becken nach der Modellierung stabilisiert werden.
    • Dazu können Sie die Schwimmteichmulde z.B. mit einem leichten Betonüberwurf aus einer Beton-Sand-Mischung überziehen.
    • Oder Sie ziehen eine richtige Betonsohle ein, je glatter der Teichboden, desto leichter lässt er sich pflegen.
Schritt 2

Schwimmteich mit FolieWenn die Teichmulde fertig ist, wird sie gereinigt - jeder Stein, jede Wurzel und jede andere spitze Unebenheit muss unter Beachtung größter Sorgfalt entfernt wurden.

Schritt 3

Dann wird ein Vlies eingelegt, mit einer Überlappung von mindestens 10 cm bei jeder Bahn. Diese Vliese werden in verschiedensten Varianten und Stärken angeboten, z. B. von Anbietern von Teichfolien. Bei der Stärke sollten Sie sich in einem Bereich zwischen 300 g und 1 kg Gewicht pro Quadratmeter orientieren. Die Bahnen sollten so bemessen werden, dass die Folie etwa 30 cm oberhalb des Wasserspiegels endet, direkter Kontakt des Wassers zum Erdreich muss unbedingt vermieden werden. Sonst würde nämlich die Erde das Wasser aus dem Teich ziehen, das nennt man Kapillareffekt.

Schritt 4

Dementsprechend setzen Sie nun Kappillarsperren ein, um eben das zu verhindern. Hier werden Kunsststoffsysteme angeboten, die nur noch zusammengefügt werden müssen, eine einfachere Variante wird aus Rasenkantensteinen oder einem landseitigen Betonfundament erstellt.

Schritt 5

Ein Betonfundament kann zum Schmuck noch mit einem Natursteinpflaster hintermauert werden.

Schritt 6

natürlicher WasserfilterNun wird der Regenerationsbereich abgetrennt. Das kann durch schwimmende Tauchwände geschehen, oder durch Röhrichtwalzen, die auf einem (ev. vorher modellierten) Erdwall ausgelegt und dann mit erdfeuchtem Beton fixiert werden.

Schritt 7

Der Bereich, wo der Bodenfilter hin soll, wird mit einem Gemisch aus Steinen und Lava (Körnung 2,5 bis 5 mm) gefüllt, unter das Zeolithe gemischt wurde. Wenn die gesamte Regenerationszone zum Bodenfilter wird, wird sie überall mit einer Filterschicht von ca. 50 cm ausgestattet, dann wird der Bodenfilter mit Röhrichtpflanzen oder vorkultivierten Röhrichtmatten bepflanzt.

Schritt 8

Um das Wasser umzuwälzen, wird meist eine kleine Kreiselpumpe eingesetzt, die mit einer Kompaktfiltereinheit mit Schwammfiltern kombiniert werden kann. Eine solche Kreiselpumpe darf nur eine Leistung von bis zu 30 Watt haben und mit 12 Volt betrieben werden, das ist bei Badeteichen aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben. Die Kreiselpumpe kann gut unterhalb des Steges in der Kompaktfiltereinheit untergebracht werden.

Die Pflanzen für die Regenerationszone

Wenn Sie Ihren Schwimmteich wirklich in Eigenregie anlegen und keine vorgezogenen Pflanzenmatten einbringen möchten, werden Sie sich gründlich mit den Unterwasserpflanzen beschäftigen müssen. Denn diese sind ausnehmend wichtig für den Teich, in mehr als einer Beziehung:
  • Sie entsorgen überflüssige Nährstoffe im Wasser und vom Boden
  • Sie machen den Algen Konkurrenz, damit die sich nicht übermäßig vermehren.
  • Sie reichern das Wasser mit Sauerstoff an, auch in der Tiefe. 
Das sind leistungsfähige Pflanzen für die Regenerationszone:
  • Das Glänzende Laichkraut oder Spiegelnde Laichkraut (Potamogeton lucens), ist eine Wasserpflanze, die flutend wächst, ihre Blätter und/oder Stängel schwimmen also an der Wasseroberfläche, wurzeln tut sie jedoch unter Wasser. Dieses Laichkraut ist als sehr ausdauernd bekannt, es wächst auch meist schnell an, weil es unterirdische Rhizome bildet. Die Blätter dieses Laichkrauts "schweben" ganz kurz unter dem Wasserspiegel, wo sie mit ihrer glänzenden Oberfläche und ihrer leichten Transparenz geheimnisvoll im Licht changieren. Aus dem Wasser erheben sich die Blütenähren, die dann wie viele kleine zartgrüne Finger ziemlich senkrecht im Wasser stehen und auf Bestäubung warten.
  • Das Quellmoos (Fontinalis antipyretica) gehört zu den wuchswilligsten einheimischen Wassergewächsen, dass pro Fläche von 10 Quadratzentimetern einen Kubikmeter Wasser belüftet und reinigt. Diese 10 Quadratzentimeter wird das Quellmoos bald überschreiten, es ist so schnellwüchsig, dass es ganze Unterwasserwiesen bildet. Diese Unterwasserteppiche wachsen am Boden entlang, ohne andere Pflanzen zu beschatten, und sie bleiben das ganze Jahr hindurch grün, je nach Lichteinfall können Sie verschiedenste Grüntöne bestaunen. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern stellt den Fischen auch im Winter Luft und Sauerstoff zur Verfügung und beugt im Frühjahr eine übermäßigen Algenvermehrung vor. Quellmoos heißt übrigens so, weil es das Wasser klar wie eine Quelle hält.
  • Die Dichtblättrige Wasserpest (Egeria densa oder Elodea densa) trägt diesen an die schreckliche Krankheit erinnernden Namen, weil sie sich mit ihrem außergewöhnlich schnellem Wachstum "wie die Pest" ausbreiten kann. Dabei ist das völlig ungerecht, denn die Wasserpest wuchert nur, wenn das Wasser von Nährstoffen übersättigt ist. Sie funktioniert also ganz im Gegenteil wie eine Art Gesundheitspolizei, die alle Verschmutzungen in Pflanzenwachstum umwandelt. So sorgt sie für eine gute Wasserqualität, selbst wenn einmal zu viel gefüttert wurde oder wenn ein toter Fisch den Teich zu vergiften droht, und ihr Wachstum ist leicht zu stoppen, indem Sie eine Zeitlang sehr zurückhaltend und genau bemessen füttern. 
Pflanzen im SchwimmteichDie Wasserpest versorgt den Teich das ganze Jahr über mit großen Mengen an Sauerstoff, das die Fische im Teich dringend brauchen, und sie lässt Algen durch ihr schnelles Wachstum keine Chance, sich im Teich auszubreiten. Dann ist die dichtblättrige Wasserpest auch noch ungemein attraktiv, sie schillert über das Jahr in unglaublich vielen verschiedenen Grüntönen, und vollkommen anspruchslos, kann als Schwimmpflanze und als Bodenpflanze gehalten werden, kann durch Abschnitt von Teilstücken blitzschnell vermehrt werden - wer auf diese Teichpflanzen verzichtet, wurde wohl schlecht beraten.

Noch mehr Pflanzen für den Schwimmteich

In die tiefste Teichzone können z. B. zusätzlich die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), die Seekanne (Nymphoides peltata), Wasserfeder (Hottonia palustris), Krebsschere (Stratiotes aloides), Wassernuss (Trapa natans) und Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans) eingesetzt werden. Diese Pflanzen bilden zugleich die wurzelnden Arten der Schwimmpflanzen, siehe gleich unten.

In der Sumpfzone des Teiches wachsen Pflanzen, die gerne im Wasser stehen, aber ihre Blätter und Blüten aus dem Wasser strecken: Froschlöffel (Alisma) und Hahnenfußgewächse wie Brennender Hahnenfuß (Ranunculus flammula), Wasserhahnenfuß (Ranunculus aquatilis) und Zungenhahnenfuß (Ranunculus lingua), Herzlöffel (Caldesia) und Igelkolben (Baldellia), Kalmus (Acorus) und Pfeilkräuter (Sagittaria), Tannenwedel (Hippuris vulgaris) und Trollblumen (Trollius), Schwanenblumen (Butomus) und Scheinkallas (Lysichiton). Vorsicht ist übrigens bei den Rohrkolben (Typha) und den verschiedenen Schilf-Sorten, die gehören nur an wirklich große Teiche, weil sie sich mit ihrem weit ausgreifenden starken Wurzelsystem umgebremst verbreiten, auch durch Teichfolien und Pflanzcontainer hindurch.

Dann gibt es noch die Schwimmpflanzen, die Pflanzen mit Schwimmblättern, die teils im Grund wurzeln und teils einfach nur auf der Teichoberfläche schwimmen. Ihre Blätter beschatten das Wasser, bieten Tieren im Teich Verstecke und Deckung von oben, und Tieren außerhalb des Teichs Landeplattformen, zum Ausruhen, Trinken oder zur Eiablage. Frei treibend wachsen Froschbiß (Hydrocharis morsus-ranae), Hornblatt (Ceratophyllum), Wasserlinsen (Lemna, Spirodela, Wolffia), Wasserhyazinthen (Eichhornia crassipes) und der Wassersalat (Pistia stratiotes).

Kosten eines Schwimmteichs

Wie Sie gerade gesehen haben, hat das Thema Schwimmteich so viele Facetten, das es unsinnig wäre, hier jetzt irgendeinen festen Preis hinzuschreiben. Oder anders gesagt: Zu einer festen Preisangabe kommen Sie sehr schnell, dazu brauchen Sie nur ins Internet gehen und sich einen Bausatz anzusehen, in dem alle Elemente eines Schwimmteiches enthalten sind. Da bekommen Sie z. B. einen Bausatz für eine 3 x 6,5 m Schwimmzone für rund 15.000,- Euro zu sehen. Sie werden auch öfter einmal Angaben von 20.000,- Euro hören, z. B. wenn Sie eine Firma um ein Angebot bitten.

Wenn Sie sich aber selbst zutrauen, einen Mini-Bagger zu benutzen, und in der Lage sind, die Informationen zum Bau eines Schwimmteichs zu finden und umzusetzen, werden Sie sich vermutlich ein herrliches Bade-Biotop aufs Grundstück bauen, das nicht mehr als rund 5.000,- Euro kostet. Das meiste davon kostet die Folie, wenn Sie eine günstige (gebrauchte) Folie finden, kann es noch preiswerter werden.

Fazit

Ein Schwimmteich muss kein Traum bleiben. Je natürlicher das Bade-Biotop werden soll, und je mehr Sie selbst anpacken können, um so eher können Sie mit der Anlage beginnen. Der Artikel hier hat Ihnen die Kernarbeiten bei der Anlage vorgestellt, dazu kommt dann noch die Gestaltung der Uferzone, und einiges Wissen und viele Tipps und Tricks rund ums Wasser im Teich und die Wasseraufbereitung werden Sie sich auch noch aneignen müssen.
Haben Sie weitere Fragen zum Thema?

Wir beantworten Ihre Fragen gern im Forum von Gartendialog.de: direkt zum Gartenforum.
Tipps für Schnellleser
Schwimmteich selber bauen

- Ein Schwimmteich ist ein Teich mit zwei Zonen, einer Schwimmzone und einer Regenerationszone
- Die Schwimmzone enthält klares Wasser, das in ständigem Durchlauf durch die Regenerationszone gereinigt wird
- Wenn diese Wasserreinigung auf natürlichem Weg vonstatten gehen soll, muss die Regenerationszone mindestens so groß sein wie das Schwimmbecken
- Das Schwimmteich wird mit möglichst glatten Wänden ausgehoben, eventuell mit Beton befestigt und mit einer Folie ausgekleidet
- Die Regenerationszone wird mit einer dicken Schicht Filtergestein gefüllt und mit Pflanzen und Mikroorganismen in einen riesigen Filter verwandelt
- Beide Zonen werden durch Tauchwände, spezielle Röhrichtwalzen oder eine selbst gebaute Wand getrennt
- Um den permanenten Wasserdurchlauf zu gewährleisten, wird meist noch eine Kreiselpumpe zugefügt
- Wenn der Regenerationsbereich kleiner als die Schwimmzone werden soll, brauchen Sie mehr Teichtechnik
- Bevor mit dem Bau des Schwimmteichs begonnen wird, sollte Ihr Bauamt befragt werden
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